Dirigent

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Leonardo Muzii ist in Neapel aufgewachsen. Nach dem Blockflötensolistendiplom am Rotterdams Conservatorium bildete er sich in historischer Aufführungspraxis der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis weiter. Es folgten Engagements an bedeutenden internationalen Musikfestivals u.a. Urbino, Brugge, Utrecht, Innsbruck, Brezice und mehrere Konzertreisen nach Japan sowie Konzerte als Mitglied renommierter Barockensembles wie II Giardino Armonico, I Barocchisti, Ensemble 415, Genf, und die Aufnahme einer regelmässigen Unterrichtstätigkeit. Leonardo Muzii dozierte von 1991-1996 an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe sowie am ehemaligen Konservatorium Biel und am Konservatorium für Musik und Theater Bern.
Als Dirigent konnte Leonardo Muzii grosse Erfahrung sammeln und ebenso ein breites Netz mit renommierten Solisten aufbauen wie u.a. den Violinisten Hansheinz Schneeberger, Alexandre Dubach und Julia Schröder, dem Cellisten Conradin Brotbek sowie dem Fagottisten Sergio Azzolini. Die Begegnungen  mit den Dirigenten Peter Eötvos waren für seine Weiterentwicklung äusserst bedeutungsvoll.
Seine Arbeit mit dem von ihm in Genf gegründeten Orchester Camerata Rousseau erlaubt ihm nun, seine bisherige breite Erfahrung im Dirigieren mit seinen Interessen und Kenntnissen der historischen Aufführunspraxis zu verbinden.
Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik leitete Leonardo Muzii verschiedene Uraufführungen und Projekte u.a. mit der Camerata Variabile, dem Ensemble Lemniscate. Die russische Komponistin Sofia Gubaidulina schrieb über Muzii nach dem Dirigat einiger ihrer Werke: ohne Übertreibung kann man sagen, dass wir es hier mit einem hochbegabten Dirigenten zu tun haben.

www.leonardomuzii.com